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Webvideo: Richard Dawkins does not exist

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Im Kino gesehen: "Shutter Island" von Martin Scorsese, mit Leonardo DiCaprio

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Ich war in diesem Jahr bereits ein paar Mal im Kino, aber bei "Shutter Island" fühle ich mich genötigt, wirklich mal ein Worte zu verlieren. Worte der Enttäuschung, um es gleich vorwegzunehmen.

Scorsese, der durch Mafia- und Cop-Filme am bekanntesten geworden ist, aber auch mit psychologisch interessanten Porträts Erfahrung hat (siehe z.B. "Taxi Driver", "Aviator", "King of Comedy") versucht sich hier an einer Mischung aus Psycho- und Mystery-Thriller.

Die Handlung kann überall nachgelesen werden, deswegen werde ich sie hier nicht auch noch vorstellen, sondern gleich zu meiner Bewertung dieses Films kommen.

Während der Anfang noch vielversprechend ist und das Setting auf der rauen und düsteren Insel einen spannenden ersten Eindruck macht, rutscht der Film mit jeder weiteren Minute in Klischees und Vorhersehbarkeit ab. Manchmal fühlte ich mich in der fast schon naiv wirkenden Darstellung der Anstalt und ihrer psychopathischen Insassen an Edgar-Wallace-Filme oder ähnliches erinnert. Als ob Scorsese seit den 60ern keinen Thriller oder Gruselfilm mehr gesehen hätte. Da sieht man halb nackte Irre, wie sie in dunklen Zellen kauern, prophetische Reden halten oder durch rostige Gitterstäbe nach dem Protagonisten greifen. Es gibt flackernde und verlöschende Glühbirnen, einen gruseligen Leuchtturm, Unwetter, Altnazis und Jeder scheint zu lügen. Da fragt man sich fast, wann Klaus Kinski oder Peter Cushing um die Ecke kommen und draussen Papp-Grabsteine in Nebelschwaden aus Trockeneis versinken.

Spannung stellt sich nie richtig ein, bei mir jedenfalls nicht. Mit ein paar Alpträumen und Halluzinationen von Verstorbenen kann man bei mir keinen Blumentopf gewinnen, besonders, wenn so olle Kamellen als Schockeffekte herhalten müssen: Leiche macht plötzlich die Augen auf, tote Ehefrau zerfällt plötzlich zu Asche/Staub/wasauchimmer, etc. Alles hat man schon 100mal gesehen und das meist in interessanterer Form. Nichts an "Shutter Island" lässt etwas von dem Genie, das Martin Scorsese unbestritten ist, erkennen.

Die ganze Handlung ist so unglaubwürdig konstruiert und überladen in ihrer Komplexität, wie auch die Auflösung und die "überraschende" Wende gegen Ende. Ich stelle es mal kurz dar: 

VORSICHT SPOILER! ICH VERRATE NUN DAS ENDE UND DIE AUFLÖSUNG DES FILMS! NICHT WEITERLESEN, WENN SIE IHN NOCH SEHEN WOLLEN!

DiCaprios Figur war als Soldat im Krieg bei der Befreiung des KZ Dachau dabei, wo er die menschenverachtenden Experimente der Nazis kennenlernte und sich entschloss, nie wieder zu töten. Nach dem Krieg wird er US-Marshall. Er trinkt allerdings recht viel und ignoriert seine Frau und seine drei Kinder. Seine Frau fackelt ihre Wohnung ab, sodass sie in ein Haus am See ziehen. Dort ertränkt seine Frau die drei Kinder im See. In einer wegen ihrer überzogenen Melodramatik fast schon wieder lustigen Szene holt DiCaprio die drei Leichen aus dem See und legt sie schön ordentlich in einer Reihe ins Gras, er faltet ihre Hände und massiert ihre Füße. Dann erschiesst er seine Frau, die dann zufällig auch genau in der Reihe liegt. Aber ich schweife ab...

Wegen des Mordes an seiner Frau landet er auf Shutter Island, weil er sich einbildet, immer noch Marshall zu sein und auf der Insel ist, um eine Verschwörung in der Anstalt aufzudecken, die mit Experimenten und einer entflohenen Patientin, die ihre drei Kinder ermordete, zu tun habe. Ben Kingsleys Figur bemüht sich zwei Jahre lang, ihn aus seiner Illusion herauszuholen. Sein letzter Versuch ist ein unglaubwürdig aufwendiges Rollenspiel aller Personen auf der Insel (die anscheinend nichts besseres zu tun haben und keine Bedenken, einen gefährlichen Geisteskranken kreuz und quer frei herumlaufen zu lassen).

ENDE DES SPOILERS.

Klingt das spannend oder klingt es nicht eher wie ein verunglücktes Script von M. Night Shyamalan? Ich meine, kann man diese Story denn für glaubwürdig halten? Ich sage Nein. Die Story und ihre Umsetzung und Inszenierung ist klischeelastig und manchmal unfreiwillig komisch oder einfach over the top.

Beispiel 1 (kleinerer Spoiler): In einer Traumsequenz trägt DiCaprio die Leiche eines Mädchens davon. Das Mädchen guckt DiCaprio an und sagt "Ich bin tot." - Ich war nicht der Einzige, der im Kino darüber lachen musste. Wow, du bist tot? Wer hätte das gedacht, DU BIST EINE VERDAMMTE LEICHE HERRGOTTNOCHMAL! Natürlich hat die Szene eine andere Bedeutung und Absicht, aber diese Darbietung war einfach zum Schießen.

Beispiel 2 (kleinerer Spoiler): Nach einem Unwetter fällt der Strom aus, die gefährlichsten Patienten können aus ihren Zellen fliehen und laufen nun in der Station C herum. DiCaprio und sein Kollege schleichen durch ihre düsteren und beängstigenden Gänge. Jederzeit könnte ein brutaler Irrer über sie herfallen. Eine spannende Szene. - Doch dann hüpft ein Insasse zur Tür herein, ruft "Du bist!" und rennt freudig wie ein Kind davon. Die Spannung ist WEG. Aber SOWAS von weg. Und sie ward nie wieder gesehen.

Derartige Mängel ziehen sich durch den ganzen Film und wirken sich auch auf die Dialoge und Charaktere aus. DiCaprios Figur ist beispielsweise fast den ganzen Film über kurz davor in Tränen auszubrechen. Irgendwann stört das einfach nur noch. Insgesamt lässt sich sagen, dass "Shutter Island" langfristig nicht zu den Filmen Scorseses zählen wird, die noch nach Jahrzehnten im Gedächtnis bleiben.

Auch Meister des Kinos fabrizieren manchmal Rohrkrepierer.


Ich vergebe 4.5 von 10 Punkten.


Worauf ich warte: "Infinite Space" für NDS, von Sega

In letzter Zeit habe ich wieder Interesse an RPGs gefunden, obwohl mir dafür früher meist das Durchhaltevermögen gefehlt hat. Und da ich schon immer ein Fan von Sci-Fi war und bin, ist ein Weltraum-RPG im Geiste des Klassikers "Elite" eine ideale Mischung. Und dann noch auf dem DS(i)? Immer her damit!

Nun wird Sega am 26. März dieses Jahr ein ähnliches Spiel für den Nintendo DS hier in Deutschland veröffentlichen. Es trägt den Titel "Infinite Space" und ist im Grunde ein typisch japanisches im Anime-Stil gehaltenes RPG im Weltraum, wobei man sich sympathischerweise sein eigenes Raumschiff aus zahlreichen, verschiedenen Komponenten zusammenbauen kann. Man stellt sich so ganze Flotten zusammen, die man mit Crew-Mitgliedern bestückt und eigene Strategien und Formationen ausarbeitet. Strategie und Kampf spielen also eine große Rolle. 

Trailer und erste Informationen zu diesem Titel sehen vielversprechend aus (siehe die Links unten), auch wenn die Story recht melodramatisch und überzogen heroisch zu sein scheint. Aber das kann bei einem japanischen RPG schon mal vorkommen.

Alles in Allem dürfte "Infinite Space" ein spielenswerter Neuzugang auf dem DS werden, zumal der Entwickler Platinum Games ist, die schon mit "Madworld" und "Bayonetta" Ruhm und Ehre errungen haben.


Weitere Infos:

Deutsche Infos, Bilder, Videos etc. (Sega-Portal.de)

Screenshots, Videos und Artikel zum Spiel (engl., Gamespot.com)

Gameplay-Video (YouTube)

Teaser-Video (YouTube)

Die Entwickler im Interview (engl., Gamespot.com)


Hoppala!

Verflixt, da schwärme ich davon, dass ich regelmäßig Blog-Einträge posten würde und dann habe ich schon wieder eine größere Lücke. Aber alles ist eine Sache der Übung und Angewöhnung, also werde ich zusehen, dass ich wieder öfters Kram hier veröffentliche.

Kleiner persönlicher Nachtrag: Am Mittwoch kriege ich mein Abschlusszeugnis von der Uni verliehen. Die süße Freiheit des Studentenlebens findet dann bald ihr Ende und es beginnt der Kampf auf dem Arbeitsmarkt. Als Germanist (Uuuuh! Fuuurchtbar!) hat man es da ja durchaus schwerer als andere. Aber das Glück ist mit denen, die klotzen und nicht kleckern. ;)

Ein schönes Wochenende euch allen!

Web-Video der Woche: "Supermarket Knight" von den Excrementory Grindfuckers

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Worauf ich warte: "The A-Team" (Trailer veröffentlicht!)

Als ich noch ein Kind war, habe ich stets sehr gerne das A-Team geguckt. Gute Action, guter Humor und sympathische Figuren.

Es ist seit jeher typisch für Hollywood, große Titel aus vergangenen Zeiten in einem Remake neu zu verwursten, mit sehr, sehr, sehr wechselndem Erfolg (der arme Shaft...). Nun ist kürzlich ein erster Trailer zu "The A-Team" veröffentlicht worden und mein erster Eindruck ist positiv. Allerdings besteht auch hier die große Gefahr, dass die neue Besetzung keine Chance gegen die Original-Darsteller haben wird. Selbst wenn ihre Darbietung objektiv besser sein sollte, gegen den Nostalgie-Faktor können sie nicht bestehen.

Aber wenn man dieser Neu-Interpretation eine faire Chance gibt, glaube ich, dass uns gelungenes Action-Kino erwartet. Der Film kommt am 11.06. in die US-Kinos.

Trailer auf IMDB: http://www.imdb.com/video/imdb/vi3925738521/

DVD-Kritik: "Das Schwarze Herz"

"Das Schwarze Herz" (Originaltitel: "Tell Tale") ist ein sehr ordentlicher Horror-Thriller mit Josh Lucas in der Hauptrolle, Regie führte Michael Cuesta. Produzenten waren Tony und Ridley Scott. Der Film ist seit einigen Tagen in den Videotheken ausleihbar, die Kauf-Version erscheint laut Amazon.de am 28. Januar.

Die Grundprämisse des Films ist eigentlich nicht neu: Ein Mann (hier der verwitwete Vater Terry) kriegt ein Organ transplantiert (hier eben ein Herz), das aber allmählich einen unheimlichen Einfluss auf ihn ausübt und ihn zu Dingen zwingt, die er eigentlich nicht tun will. Das Drehbuch des Films lehnt sich sehr frei an die Geschichte "Das verräterische Herz" von Edgar Allan Poe an.

Terry wird, nachdem er das Spenderherz erhalten hat, zunehmend von Visionen geplagt, in denen er einen Doppelmord durch die Augen eines der Opfer immer wieder durchlebt. Sein Spenderherz weist ihm den Weg zu den Mördern seines Spenders und Terry bringt einen nach dem anderen um. Dabei gerät er zunehmend ins Visier der Polizei und er droht, sich komplett von seiner kleinen Tochter und seiner Freundin zu entfremden.

Der Handlungsablauf bietet zwar keine größeren Überraschungen, aber der Film ist dennoch spannend inszeniert und gut besetzt. Die meisten Klischees ähnlicher Filme werden umschifft. Teilweise wirkt die Story aber etwas wie 08/15. Splatter oder plakative Gewaltszenen sind nur punktuell zu finden, der Film bezieht seine Spannung eher aus den Emotionen seines Protagonisten und setzt auf Psychoterror als Quelle seines Nervenkitzels.

Also, "Das Schwarze Herz" ist keine filmische Revolution, aber für einen spannenden Filmabend durchaus geeignet.

Meine Wertung: 6,5 von 10 Punkten.

Zur IMDB-Seite (engl.): http://www.imdb.com/title/tt1135095/

"Das verräterische Herz" von E. A. Poe (dt. Wikipedia): http://de.wikipedia.org/wiki/Das_verräterische_Herz

Webcomic der Woche: "Sequential Art" von Phillip M. Miller

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Web-Video der Woche: "Der Soldat James Ryan" featuring Benny Hill

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Jetzt im Kino: "Avatar" von James Cameron

Ja, nun war auch ich endlich mal in "Avatar", dem riesigen Erfolg von Regisseur James Cameron ("Terminator 1+2", "True Lies", "Titanic", "Aliens" etc.) .

avatar film 2

Ein beeindruckender Film, besonders in visueller Hinsicht. Der Planet Pandora, auf dem die Handlung spielt, ist ein Paradies voll fantastischer Pflanzen und Tiere. Nicht ganz mithalten mit der Kreativität der Effektabteilung kann jedoch das Drehbuch. Die Handlung kommt sehr bekannt vor: Soldat soll helfen, Ureinwohner zu unterwerfen und auszubeuten. Soldat wird "undercover" in den Stamm eingeschleust. Soldat lernt, die Ureinwohner zu respektieren und verliebt sich in eine von ihnen. Soldat schlägt sich auf die Seite der Ureinwohner. - Und so weiter und so fort. Derartige Geschichten (oder Teile davon) kennt zu genüge, von "Pocahontas" über "Der mit dem Wolf tanzt" bis hin zu "Last Samurai". Besonders beliebt ist der Aspekt des Undercover-Ermittlers, der anfängt, mit seinen Gegenspielern zu sympathisieren und dann, nachdem er sich offenbart und zunächst verstoßen wurde, ihnen wieder anschließt und ihnen hilft.

James Cameron schafft es aber, diese altbekannte Handlung so schick, aufwendig und mitreissend zu verpacken, dass man dieses Story-Recycling gern übersieht.

Die menschlichen Darsteller sind grundsolide, besonders erwähnenswert ist allerdings nur Sigourney Weaver, die die beste Rolle bekommen hat und Humor und Charisma verbreitet. Die computergenerierten Darsteller sehen etwas gewöhnungsbedürftig aus und zu keinem Zeitpunkt kam bei mir die Illusion auf, etwas anderes als Computergrafik vor mir zu sehen (besonders die Mimik wirkt noch wenig überzeugend). Dennoch sind die Navi ordentlich gestaltet.

"Avatar" ist ein empfehlenswerter Film für Leute, die nicht immer revolutionäre neue Story-Ideen erwarten.

Ich vergebe 8,0 von 10 Punkten.

Von Weihnachten ins neue Jahr

Entschuldigung wegen der mehrwöchigen Stille hier, durch Weihnachten und Silvester war ich lange Zeit bei meiner Familie "auf'm Dorf". Es war ein schönes Weihnachtsfest und ich hoffe, Euer Weihnachten war ebenso angenehm. Falls nicht: Seid froh, dass es nur ein Mal im Jahr stattfindet. Könnte immer schlimmer sein.

Jedenfalls werde ich mich bemühen, in Zukunft wieder regelmäßiger zu bloggolieren.

Ach ja, was Vorsätze für's neue Jahr angeht: Ich will abnehmen. Jaaaa, sehr kreativ, ich weiß. Aber ich habe es wirklich bitter nötig, soviel kann ich sagen. ;)

Web-Video der Woche: "Heck No!" von Maldroid

Web-Video der Woche: "Heck No!" von Maldroid

Webcomic der Woche: Slackerz

"Slackerz" ist ein Webcomic von Scott Smith und Scott Hepting und es erscheint mehr oder weniger Dienstags/Mittwochs. Die Themen sind oftmals pop-kulturell beeinflusst und drehen sich um Filme, Videospiele, das Internet, (US-)Fernsehen oder irgendwelchen geisteskranken Nonsens, der von vorne bis hinten keinen Sinn ergibt - und das ist einer der großen Pluspunkte dieses Comics. Der Humor und besonders die Dialoge sind häufig bis ins vollkommen Absurde gesteigert übertrieben und die Handlung eskaliert ratz-fatz in ungeahnte Dimensionen. Gerne tauchen auch die Autoren selber auf und nehmen sich genau so auf die Schippe wie ihre anderen Zielscheiben.

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Der Humor von "Slackerz" wird nicht unbedingt jedermanns Geschmack sein, jedenfalls unterscheidet er sich doch von dem vieler anderer Webcomics. Sich ein paar Episoden durchzulesentut aber nicht weh und sei Jedem empfohlen.

Zum Comic: http://theslackerz.com/

Kurioses vom Campus: Ein fiktiver Student macht reales Examen

Nach einem Studium von fast dreißig Jahren hat Fritz Filter endlich sein Examen an der TU Darmstadt bestanden und darf sich nun Diplom-Ingenieur nennen. Nun, das dürfte er, wenn er denn jemals existiert hätte. Aber es war ein ausgesprochen langlebiger Streich der Studentenschaft, die Fritz Filter genug Leben einhauchen konnte, um ihn sein Studium abschließen zu lassen. 

Die ganze Geschichte gibt es hier: Zeit.de, "Der Student, der niemals lebte"

Ein humorige und sympathische Geschichte. Das hätte genau so gut an meiner Uni passiert sein können. Man braucht nur die richtige Mischung aus Bürokratie, Verpeiltheit und einen Mangel an Kontakt zwischen Dozenten und Studenten - und voila! 

Meinung: "Popstars" - das Halbfinale (TÖTET MIIICH!)

AAAAAAAAHHH!!! Was für Gestalten haben es da ins Halbfinale geschafft, was muss ich da mit meinen Augen und Ohren ertragen?! Ist das die Definition von Talent? Ehrlich? Ist das das Beste, was Deutschland an Talenten zu bieten hat? 

Sucide_emote

Die Antwort lautet ganz klar NEIN. Diese Badewannentenöre hätten es bei Stefan Raab nichtmal in die Vorausscheidung geschafft, geschweige denn vor eine TV-Kamera. Selbst bei DSDS wären diese musikalischen Rohrkrepierer nicht weit gekommen. Sie können nicht singen, allein schon nicht und im Duett oder Trio erst recht nicht. Sie haben keine Ausstrahlung und auch sonst nichts, was sie interessant machen könnte. Ein Obdachloser mit Lungenentzündung würde vermutlich nicht nur besser singen, sondern er hätte sicherlich auch mehr Charakter als diese 08/15-Teenie-Idole.

Aber was rege ich mich auf, bei solchen gecasteten Stars gilt in den überwiegenden Fällen schließlich immer noch: Ex und hopp.

PS: Roger Cicero ist heute auch dabei... Die Hölle hat sich offensichtlich aufgetan. Ist noch genug Zeit für mich, Katholik zu werden und meine Sünden vergeben zu bekommen? ;-)

(Suicide Emote made by dope-star)

Webcomic der Woche: Dinosaur Comics

Webcomic der Woche: Dinosaur Comics

Dadurch wird der Flair dieses Comics noch eine Ecke surrealer und kreativer. Es zeigt auch, dass es nicht auf die Optik, sondern den Inhalt ankommt.

Zum Comic: http://www.qwantz.com/index.php

Web-Video der Woche: Der "Führer" rappt

Web-Video der Woche: Der "Führer" rappt

Denn Internet-Humor ist ja kaum denkbar ohne Hitler-Persiflagen. ;-)

Worauf ich warte: "The Men Who Stare At Goats" (mit G. Clooney, E. McGregor uvm.)

Worauf ich warte: "The Men Who Stare At Goats" (mit G. Clooney, E. McGregor uvm.)

Da könnte sich eine kultige Komödie anbahnen!

Meinung: Schweizer Volk gegen Bau von Minaretten

Tja, das hat man nun davon, wenn die Politiker mal auf ihr Volk hören. Die Schweizer haben entschieden, dass keine Minarette (Gebetstürme von Moscheen) mehr gebaut werden dürfen. Was sagt uns das? Sind die Schweizer etwa ausländerfeindlich und intolerant? Das glaube ich nicht, allerdings könnte diese Entscheidung noch hohe Wellen schlagen - und zwar international. 

Zunächst einmal sollte festgehalten werden, dass man sich vor schockierten Reaktionen und Vorwürfen hüten sollte, denn die Schweiz hat sich ja nicht gegen die Ausübung des Islam ausgesprochen, sondern nur gegen einen Aspekt dieser Religion. Man kann einem Volk keine Political Correctness per Gesetz oder Bevormundung einimpfen, das hat dieses Votum gezeigt. Die Wirkung über die Grenzen der Eidgenossenschaft könnte aber beträchtlich sein und dem Verhältnis von Moslems und Christen in der EU Schaden zufügen. Es besteht die Gefahr, dass Nationalisten und Ausländerfeinde die Vorgänge in der Schweiz für ihr Weltbild vereinnahmen und als Präzendenzfall nutzen, um Moslems nicht nur das Recht auf Minarette sondern noch weitere Rechte und Freiheiten abzusprechen.

Hoffen wir, dass es nicht soweit kommen wird, aber das Verhältnis zwischen Christen und "Ureinwohnern" sowie Moslems und Menschen mit "Migrationshintergrund" war schon immer zerbrechlich und gespannt. Es ist daher wichtig, sich klarzumachen, dass wir letzten Endes alle nur Menschen sind, die nur ihr Leben leben wollen, ohne Anderen zu schaden. Dazu ist es nötig, dass man sich gegenseitig Freiräume zugesteht, in denen jeder seine Lebensart verwirklichen kann, auch wenn man selbst eher gegen das Weltbild des Gegenübers ist.

Humor im Web: I can has Cheezburger? Die legendären LOLcats

Humor im Web: I can has Cheezburger? Die legendären LOLcats

Unter den diversen Websites, die solche Fotos darbieten, hat sich Icanhascheezburger.com zur größten Anlaufstelle entwickelt. Inzwischen ist ein ganzes Netzwerk entstanden, welches längst nicht mehr nur Katzen sondern auch Hunde und Prominente als Motiv gefunden hat (siehe Links auf Icanhascheezburger.com)

Zu den LOLcats: http://icanhascheezburger.com/

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